Betriebliches Gesundheitsmanagement


In Kooperation mit

 

Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft - und damit auch das Betriebliche Gesundheitsmanagement - unterliegen einem ständigen Wandel. Als Experte für professionelles und ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM 2.0) - von uns verstanden als gesundheitsorientiertes Leistungsmanagement, digitales BGM und interdisziplinäre Gesundheitsberatung – hat sich Eudemos diesen Herausforderungen gestellt und mit viel Sorgfalt, Engagement und Kreativität eine eLearning-Reihe entwickelt.

 

Einige digitalen Lernmodule richten sich ausschließlich an Menschen mit Führungsverantwortung und einige an alle Mitarbeiter. Neben der Themenreihe „Gesundheitsorientierte Führung“ gibt es Lernmodule zur Gesundheitskompetenzentwicklung etwa beim Dauerproblemthema „Burnout“. Erfrischende Perspektiven, ein professionelles Verständnis von Führung und Gesundheit und erlebbares Gesundheitswissen finden hier eine perfekte Symbiose.

 

Sie können die Lernmodule durch Präsenz-Lernwerkstätten ergänzen, um das Lernerlebnis abzurunden.

Thomas Artmann,

Dipl.-Psych., Geschäftsführender Gesellschafter
Eudemos GmbH & Co. KG



Lernprogramme Betriebliches Gesundheitsmanagement

Partnerschaftliches Führen für Führungskräfte

Dieses interaktive Lernprogramm zeigt in fünf Kapiteln auf, was unter partnerschaftlicher Führung zu verstehen ist und warum dieser Führungsstil geeignet ist, Gesundheit und Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter zu fördern.

 

Basierend auf der Annahme, dass eine verbindliche, freundlich-professionelle Zugewandtheit, ein Ernstnehmen der psychologischen Grundbedürfnisse von Menschen, ihrem Wirkungsdrang, ihrer Notwendigkeit von Selbstwertstabilisierung, die Leistungsbereitschaft von Menschen erhöht, vermittelt dieses Lernmodul die Grundzüge:

 

Inhalt

  • Zunächst erfahren Sie, welche Zusammenhänge es zwischen Führung und Gesundheit gibt.
  • Anschließend zeigt das Lernmodul, wie Krankheiten entstehen und welchen Einfluss die Arbeitswelt darauf hat.
  • Das dritte Kapitel geht auf die psychologischen Grundbedürfnisse ein, die alle Menschen teilen. Es wird anhand anschaulicher Beispiele vermittelt, was geschieht, wenn diese Bedürfnisse bedroht sind. In dem Verständnis dieser Grundbedürfnisse liegen die stärksten Hebel für Führungskräfte.
  • Darauf aufbauend erklären wir die Entstehung von Stress. Anhand eines ganzheitlichen betrachtenden Modells wird vermittelt, unter welchen Voraussetzungen Mitarbeiter in Stress geraten und wann sie hingegen eine Aufgabe als positive Herausforderung annehmen können.
  • Abschließend zeigt das Lernmodul, welche Gründe für Minderleistung es bei Mitarbeitern geben kann und welche Ansatzpunkte Führungskräfte haben, mit den betreffenden Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen bzw. darauf zu reagieren.

 

Das E-Learning hat eine große didaktische Vielfalt. So wechseln sich Videosequenzen und Lerneinheiten mit interaktiven Modellen ab. Material zum Weiterlesen vervollständigt das Lernangebot.



Früherkennung und Fürsorge

Für Führungskräfte

 

Dieses Lernmodul erläutert, wie Führungskräfte gesundheitliche und leistungsmäßige Fehlentwicklungen bei Mitarbeitern frühzeitig erkennen können. Im Mittelpunkt steht ein Modell, das sich mit den Ursachen für Minderleistung beschäftigt. Neben Kompetenzproblemen und Werkzeughindernissen ist es gerade der Ressourcenmangel, also z. B. mangelnde Gesundheit, der zu Leistungsproblemen führen kann. Doch auch kulturelle und Führungsaspekte wie auch Motivationsprobleme können Leistungsminderung verursachen.

 

Spannend ist die Betrachtung unterschiedlicher Rollen, die eine Führungskraft manchmal einnimmt und aus denen heraus sie agiert. Wir führen aus, dass die meisten dieser Rollen, etwa die des „Therapeuten“ oder des „Retters“ oder des „Freundes“ tatsächlich wenig zielführend sind.

 

Das Modul stellt einen ausführlichen Gesprächsstrukturleitfaden für eine fürsorgliche Erstansprache vor. Hier spricht die Führungskraft eine/n betroffene/n Mitarbeiter/in an und teilt ihm/ihr ihre Sorge mit. Gemeinsam erarbeiten Mitarbeiter/in und Vorgesetzte/r eine Lösung. Hier gehen betriebliches Entgegenkommen und eigenverantwortliches Handeln des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin Hand in Hand. Das Lernmodul befähigt dadurch Führungskräfte, ihrer Verantwortung und Fürsorgepflicht gerecht werden, ohne Grenzen zu überschreiten. Anhand beispielhafter Gesprächssituationen werden Fürsorgegespräche gezeigt und bewertet. Dabei werden verschiedene Ausgangssituationen berücksichtigt und unterschiedliches Verhalten von Mitarbeitern und Führungskräften analysiert.

 

Inhalt

  • Einleitung des Fürsorgegesprächs: Die Ziele und den Rahmen klären
  • Rückmeldung an den Mitarbeiter: Konkrete Beobachtungen mitteilen
  • Sich nach dem Befinden des Mitarbeiters erkundigen
  • Motivationen und Beweggründe des Mitarbeiters erfragen
  • Erwartungen und Zielvorstellungen kommunizieren
  • Konkrete Absprachen treffen und Unterstützung anbieten


Systematische Müllabfuhr und kontinuierliche Prozessverbesserung

Auch für Teams und Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung

 

Das Lernmodul Systematische Müllabfuhr und kontinuierliche Prozessverbesserung greift das Thema des Belastungsmanagements in Unternehmen auf.

 

Anders als in den sonstigen Eudemos-Lernmodulen wird hier statt eines direkten Gesundheitsthemas der Fokus auf die Reduzierung von Stress bzw. Belastungen gelegt, indem Inhalte zur systematischen Überprüfung bestehender Prozesse und Strukturen vermittelt werden.

 

Das Lernmodul greift auf ein Modell zurück, das etwas im privaten Bereich sehr Alltägliches zum Vorbild hat, aber im Arbeitsleben zu wenig praktiziert wird und somit zu Belastung bzw. Überlastung führt: Nicht mehr Benötigtes in den Müll zu tun.

 

Ziel des Lernmoduls ist es, den Blick der Führungskräfte, Mitarbeiter bzw. Teams für die wirklich relevanten und effektiven Prozesse zu schärfen und sie zu befähigen, sich mit Hilfe von Workshops von nicht mehr benötigten und nicht zielführenden Strukturen zu trennen. Dies führt zu einer Entlastung und durch die verstärkte Konzentration auf das Wesentliche langfristig zu wirklich schlankem Management.

 

Inhalt 

  • Aufzeigen möglicher Hebel durch heranführende Beispiele
  • Grundprinzipien und zentralen Fragestellungen
  • Tipps für die Vor- und Nachbereitung der Workshops mit Regeln für gutes Gelingen
  • Moderationstipps zeigen Vorgehensweisen und mögliche Hürden auf
  • Workshop-Materialien zum Download erleichtern die Umsetzung


Differentialdiagnosen Burnout

Auch für Teams und Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung

 

Das Lernmodul „Differenzialdiagnosen von Burnout“ versteht sich nicht als ein normales Lernmodul, sondern ist vielmehr ein umfangreiches Nachschlagewerk. Es ermöglicht dem Nutzer, diejenigen Erkrankungen, welche sehr ähnliche Symptome eines Burnouts aufweisen, kennenzulernen und sich einer Diagnosestellung durch einen Facharzt zu nähern.

 

Es werden einerseits sehr klassische Krankheitsbilder erläutert, wie Laktose-, Gluten- und Fruktoseunverträglichkeit, bei denen die Betroffenen sich häufig nicht über die weitreichenden Symptome und Folgen im Klaren sind. Andererseits werden Erkrankungen beschrieben, deren Differenzialdiagnose zu Burnout gleichfalls schwierig zu stellen ist, die jedoch nicht so geläufig sind, wie bspw. Borreliose, Schlafapnoe, Vitamin-B12-Mangel oder Wechsel- und Nebenwirkungen von Medikamenten.

Das Lernmodul stellt in einer selbst für Laien verständlichen Sprache diverse Krankheitsbilder, deren Entstehung und Symptome, die Diagnosestellung sowie die eventuellen Therapieansätze dar.

 

Jedes Kapitel umfasst die genutzten Quellen und Buchempfehlungen. Auch werden dem Nutzer im Downloadbereich ausdruckbare Checklisten für den Arztbesuch sowie die erläuterten Krankheitsbilder, deren Symptome und Diagnosestellung zur Verfügung gestellt.

 

Inhalt 

  • Die wichtigsten Differenzialdiagnosen mit Erschöpfung als Haupt- oder Nebensymptomatik
  • Aufzeigen von Prävention, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten
  • Aufzeigen geeigneter Therapeuten und ärztlicher Spezialisten


Psychologik Burnout

Auch für Teams und Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung

 

Burnout ist eine komplexe Erkrankung, die für Betroffene großen Leidensdruck und für Betriebe große Produktivitätseinbußen und viele Arbeitsunfähigkeitstage mit sich bringt. Burnout ist nicht nur ein psychisches Geschehen - im Körper zeigt sich Burnout anhand charakteristischer Stoffwechselmuster.

 

Dieses Lernmodul stellt einerseits die Komplexität des Phänomens dar und räumt mit Vorurteilen und Mythen auf. Andererseits gibt es konkrete Tipps zur Prävention von Burnout und zum Umgang mit Burnout, „wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“. Führungskräfte können sowohl ihre eigene Burnout-Gefährdung als auch den Umgang mit betroffenen Mitarbeitern reflektieren und analysieren.

 

Inhalt

  • Stoffwechselerkrankung Erschöpfungssyndrom: Was passiert im Körper bei Dauerstress?
  • Differenzialdiagnose „Erschöpfung“: Welche Krankheiten noch hinter Erschöpfung stecken können.
  • Spezialfokus: Neurotransmitterstörung
  • Der innere Antreiber: Die Burnout-Persönlichkeit oder warum Menschen über ihre Grenze gehen.
  • Rahmenbedingungen: ständige Erreichbarkeit und Entgrenzung der Arbeit.
  • Prävention & Therapiemöglichkeiten
  • gefilmtes Interview mit dem Neurologen und Psychiater Hinrich Hörnlein-Rummel aus Berlin


Auch für Teams und Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung

 

Das Lernmodul stellt eine für viele Menschen völlig neue Seite von Stress in den Mittelpunkt: die körperliche Seite. Stress ist eigentlich hauptsächlich ein Prozess, der über Nerven, Hormone und das Immunsystem abläuft. Die Psyche entscheidet nur darüber, was als Stress erlebt wird.

 

Auch neu ist vielen Menschen, dass auch Lebensstileinflüsse, wie die Ernährung, Koffein, Medikamente und andere Faktoren direkt auf das Stresssystem einwirken, ohne Umweg über die Psyche.

 

Sie lernen, welche Auswirkungen ein dauerhaft erhöhter Cortisol- und Adrenalinspiegel auf die Entstehung von Krankheiten hat. Dabei werden folgende Auswirkungen eines dauerhaft hohen Stresspegels besonders beleuchtet:

 

Inhalt

  • Schädigung des Immunsystems
  • Diabetes
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Verringerung der kognitiven Leistungsfähigkeit
  • einfach umzusetzende Tipps, wie Sie Stresssymptomen im Alltag wirkungsvoll begegnen können

Stresshormon Cortisol